Schweizer Reisekasse Reka mit Business to Business Spot auf SFinfo

August 24th, 2008






Die Ausgangslage

war klar und komplex. Mehr Abschlüsse für die Schweizer Reisekasse Reka im Business to Business Bereich. Mehr Unternehmen dazu bringen, Reka-Checks als Lohnnebenleistung abzugeben.


Normalerweise

kommt da Directmarketing zum Einsatz. Erst Adressen kaufen (teure weil Management), dann mit dem kreativen, noch nie da gewesenen Überflieger-Mailing die verwöhnten und eh schon von allen Seiten verhätschelten Entscheider am Schreibtisch überzeugen, wo die Rundablage in unmittelbarer Wurfdistanz liegt. Zum Schluss wehrlose Ethnologie-Studentinnen im Call-Center mit der Reminder-Aktion zur Terminvereinbarung in den Wahnsinn treiben. Das kann nicht gut gehen.


Eigentlich sollte man doch:
Die Manager da erwischen, wo sie keine Rundablage haben. Da, wo sie keinen Schreibtisch haben, da, wo sie eben nicht Manager sind sondern Menschen. Und vor allem dann, wenn sie nicht vom Telefonempfang hermetisch von der Aussenwelt abgeriegelt werden, damit sie ja den nächsten Abschluss nicht verhauen. Also bei ihnen zuhause. Am besten gleich am TV, direkt vor 10 vor 10 oder der Tagesschau (weil das gucken die ja und sonst nichts) und auf jeden Fall mit einer unmittelbaren Response-Action-Aufforderung abschliessen, damit auch die Wirksamkeit gemessen werden kann.


Aber:


  • bleiben wir realistisch, eine TV-Kampagne nur für Manager kann sich auch die Reka nicht leisten
  • Normalsterbliche interessiert das kaum. Auf jeden Fall sind sie für die Reka in diesem Fall nicht interessant, weil Normalsterbliche keine Verträge mit ihr unterzeichnen
  • kein Adressverkäufer hat die Privatadressen der richtigen Entscheider
  • Postwurf ist so was von peinlich für Business to Business
  • Anrufen ist zwecklos die sind eh nie zuhause, wenn man noch guten Gewissens anrufen darf
  • Das Inserat in der Sonntagspresse landet auch bei denen schneller im Hamsterkäfig, als es gedruckt wurde
  • kein Manager ruft gleich oder am andern Morgen als erstes die (Gratis-)Nummer an

SFinfo und Microsite

Um all diese Abers zu umgehen gab es nur eine Lösung:

,

Entry Filed under: Von Agenturen und Kunden, Kampagnen

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